Archiv für Februar 2008

Ska! Ska! Ska! Ska!

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Eine neue Woche beginnt, und das heißt, es gibt einen neuen »Red Stuff der Woche«! Diesmal ist es Fermin Muguruza aus dem Baskenland. Muguruza ist Bandgründer von Negu Gorriak und ist über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt. Geprägt durch die Militärdiktatur Francos war Punk für Muguruza wie eine Befreiung, doch sein musikalisches Interesse widmet er der Stilrichtung Mestizo-Musik, zu der auch Manu Chao zählt.

Auf dem Foto trägt er unser Motiv »Kapitalismus abschaffen« als Aufnäher und steht vor dem legendären »Tuff Gong Recording Studio« auf Jamaika. Das Plattenstudio wurde in den 1970er Jahren von Bob Marley gegründet und gilt als Kultstätte für echte Reggaefans.

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Einer von uns …

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Ich saß schnurrbartzwierbelnd in meinem Büro. Nachdem ich vor ein paar Monaten einen gewissen Herrn Hotzenplotz der Polizei übergeben und für einen Herrn Ahab einen weißen Wal zu Tode harpuniert und mit dem stinkenden Kadaver einen nicht unbeträchtlichen Reibach im Lebertrangeschäft gemacht hatte, lag meine Auftragslage eher schlecht. Gelangweilt starrte ich gerade auf die Teile eines Puzzles mit dem Affe-sitzt-sich-mit-Klopapierumwickelnd-auf-dem-Scheißhaus-Motiv und zermatschte nebenbei einen seltenen Schmetterling, der schon den ganzen morgen lieblich um meinen Kopf flatterte, als das Telefon klingelte. Nicht ohne Eigenlob pfiff ich keck zunächst 5 kurze Sekunden zu meinem selbstkomponierten Klingelton, dann hob ich ab. Am Apparat war Deutschland, welches schon seit Monaten einen gewissen Superstar suchte. Das klang nach einem nicht uninteressanten Auftrag, zumal die Miete für meine erst kürzlich gemietete Villa im Neuschwansteinstil längst überfällig war, und die Wurstsalatpreise bei meinem Liebligsmetzger deftig anzuziehen schienen. So erkundigte ich mich zunächst nach der Liquidität meines zukünftigen Kunden und nannte ihm mein nicht eben geringes Honorar. Dann fragte ich ihn nach seiner Identität. Als er mir antwortete, daß auch ich Deutschland sei, fühlte ich mich verarscht und legte auf…

Die ganze Jonny Freedom Story lesen

Ein Lied für die Verlierer und ein Lied für meinen Dealer:

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Wenn Kuba sich rettet, rettet es Lateinamerika

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Letter from January 8, 2008:

“… I am a firm supporter of the united vote (a principle that preserves the unknown merits), which allowed us to avoid the tendency to copy what came to us from countries of the former socialist bloc, including the portrait of the one candidate, as singular as his solidarity towards Cuba. I deeply respect that first attempt at building socialism, thanks to which we were able to continue along the path we had chosen.”

And I reiterated in that letter that “…I never forget that ‘all of the world’s glory fits in a kernel of corn.”

Therefore, it would be a betrayal to my conscience to accept a responsibility requiring more mobility and dedication than I am physically able to offer. This I say devoid of all drama.

Fortunately, our Revolution can still count on cadres from the old guard and others who were very young in the early stages of the process. Some were very young, almost children, when they joined the fight on the mountains and later they have given glory to the country with their heroic performance and their internationalist missions. They have the authority and the experience to guarantee the replacement. There is also the intermediate generation which learned together with us the basics of the complex and almost unattainable art of organizing and leading a revolution.

The path will always be difficult and require from everyone’s intelligent effort. I distrust the seemingly easy path of apologetics or its antithesis the self-flagellation. We should always be prepared for the worst variable. The principle of being as prudent in success as steady in adversity cannot be forgotten. The adversary to be defeated is extremely strong; however, we have been able to keep it at bay for half a century.

This is not my farewell to you. My only wish is to fight as a soldier in the battle of ideas. I shall continue to write under the heading of ‘Reflections by comrade Fidel.’ It will be just another weapon you can count on. Perhaps my voice will be heard. I shall be careful.

Thanks.

Fidel Castro

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Die For the Government

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Diese Woche gibt es ein besonderen »Red Stuff der Woche«. Wieder mal aus dem Ausland, wieder mal aus der USA. Diesmal ist es der Sänger und Bassist Chris #2 (mit unserem Versandklassiker »Refugees Welcome«) von der grandiosen Streetpunkband Anti-Flag.

In den USA gehören Anti-Flag zu den bekanntesten Punk-Bands, aber auch in Europa füllen sie mittlerweile große Hallen. Zu Beginn des Irak-Krieges organisierten Anti-Flag die größte nationale Anti-Kriegs-Demonstration seiner Zeit in den Vereinigten Staaten.

Ab dem 28. März 2008 steht das neue Album »The Bright Lights Of America« in den Plattenläden. Momentan sind sie in Deutschland auf Tour.

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Wir bleiben international

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Auch diesmal bleiben wir international und geben den »Red Stuff der Woche« an Piki Figueroa, dem Sänger der Band Sontizón. Sontizón entstand 1999 im Armenviertel »El Valle« in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Mit Blechbläsern und dem Einsatz von Rhythmusinstrumenten vermischt Sontizón afrokaribische Musikstile mit modernen Genres wie HipHop, Reggae und Ska.

Wer noch mehr von Piki Figueroa in unserem Stop-Control-Shirt sehen will, kann sich ihn auch noch mal in dem Video »Venezuela April 13« anschauen. Ein Interview mit ihm gab es auch bereits im Oktober 2006 in der Tageszeitung junge Welt.

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Moin und tschüss

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Nachdem letzten Freitag, ein “Thor-Steinar”-Laden in Berlin-Mitte in der Rosa-Luxemburg-Straße eröffnete, muss er nun wahrscheinlich, nach nicht mal einer Woche wieder seine Sachen einpacken.

Der Druck durch Kundgebungen, Protestbriefen an die Hausverwaltung, Anwohnerprotest und einer Verschönerung des Ladens durch “Aktivisten der Nacht” veranlasste die Hausverwaltung dem Ladenbetreiber fristlos zu kündigen. Die Betreiber wollen gegen die Kündigung Widerspruch einlegen.

Noch immer gibt es Läden der Marke “Thor Steinar” u.a. in Dresden, Leipzig und Magdeburg. Wer sich über die Marke informieren will, oder selbst aktiv werden will, dem sei dieses Flugblatt (download hier) empfohlen.

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Brennender Asphalt in der USA

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Nicht nur im sonnigen Kuba trägt man gerne unser “No-Nazis-Shirt”. Dieses Foto entstand am 15. Oktober 2005 im amerikanischen Bundesstaat Ohio in Toledo.

Dort stellte sich eine Gruppe von Nazigegnern einem Neonaziaufmarsch in den Weg. Barrikaden wurden errichtet und es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei - der Aufzug der Faschisten wurde verhindert.

Wer selber Fotos für den “Red Stuff der Woche” hat, kann diese uns gerne schicken.

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