
Ich saß schnurrbartzwierbelnd in meinem Büro. Nachdem ich vor ein paar Monaten einen gewissen Herrn Hotzenplotz der Polizei übergeben und für einen Herrn Ahab einen weißen Wal zu Tode harpuniert und mit dem stinkenden Kadaver einen nicht unbeträchtlichen Reibach im Lebertrangeschäft gemacht hatte, lag meine Auftragslage eher schlecht. Gelangweilt starrte ich gerade auf die Teile eines Puzzles mit dem Affe-sitzt-sich-mit-Klopapierumwickelnd-auf-dem-Scheißhaus-Motiv und zermatschte nebenbei einen seltenen Schmetterling, der schon den ganzen morgen lieblich um meinen Kopf flatterte, als das Telefon klingelte. Nicht ohne Eigenlob pfiff ich keck zunächst 5 kurze Sekunden zu meinem selbstkomponierten Klingelton, dann hob ich ab. Am Apparat war Deutschland, welches schon seit Monaten einen gewissen Superstar suchte. Das klang nach einem nicht uninteressanten Auftrag, zumal die Miete für meine erst kürzlich gemietete Villa im Neuschwansteinstil längst überfällig war, und die Wurstsalatpreise bei meinem Liebligsmetzger deftig anzuziehen schienen. So erkundigte ich mich zunächst nach der Liquidität meines zukünftigen Kunden und nannte ihm mein nicht eben geringes Honorar. Dann fragte ich ihn nach seiner Identität. Als er mir antwortete, daß auch ich Deutschland sei, fühlte ich mich verarscht und legte auf…
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Ein Lied für die Verlierer und ein Lied für meinen Dealer:
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