Nach drei Jahren in unserem Kellerlokal in der Skalitzerstraße werden wir in den nächsten Wochen ein neues Domizil beziehen. Heller und größer soll es gerne sein und in guter Lage. Problem nur: Neukölln ist den Ost-Berlinern im Versand-Team zu weit im Westen, und Unterkreuzberg Friedrichshain geht auf keinen Fall. Bleibt also lediglich Kreuzberg 36 für die Quartierssuche, und hier ist es in den letzten Jahren verdammt eng geworden. Die Ankunft von Universal & MTV am Spreeufer, die Pläne für Mediaspree und die Entdeckung von Kreuzberg durch sämtliche Reiseführer drücken das Miet-Niveau ganz schön nach oben.
Bis lange haben wir zwar einige Läden besichtigt, einen neuen Mietvertrag aber noch nicht. Da der alte Vertrag zum 31.03. ausläuft wird es wohl etwas hektisch werden und auch die Bearbeitung der Bestellungen wird sich dann wohl etwa Verzögern. Wir hoffen ihr habt dafür Verständnis. Wenn ihr in den nächsten Tagen und Wochen Briefe, Postkarten oder Päckchen an uns schicken wollt, erkundigt euch doch bitte kurz vorher per Mail nach der richtigen Anschrift oder schaut kurz auf der Internetseite nach ob sich was geändert hat.
Das Foto entstand am 10. November 2007 in Prag. Dort wollten Faschisten einen Tag nach dem Jahrestag der Reichspogromnacht durch das jüdische Viertel marschieren. Tausende Nazigegner verhinderten dies durch Blockaden und direkte Angriffe gegen die Neonazis [indy I & indy II]
Der »Red Stuff der Woche« geht wieder mal an die Hansestadt. Mittlweile wohnt der aus ursprünglich Kassel stammende Polit-MC Holger Burner in Hamburg und wird von Zeit zu Zeit immer erfolgreicher. Was nicht von irgendwo her kommt … Mit politisch aggressiven Texten bespielt er fast ununterbrochen so gut wie jedes Jugendzentrum, Festival oder Demos. Er battled in seinen Texten gegen Repression, Rassismus und den sexistischen Normalzustand.
Auf dem Foto ist Holger Burner mit unserem No Justice, No Peace-Shirt. Passend zum »Red Stuff der Woche« gibt es ab sofort auch sein aktuelles Album »Cypherpropaganda« bei uns im Shop. Über 20 Tracks mit intelligenten Texte und guter Musik …
Der »Red Stuff der Woche« geht mal wieder an den FC St. Pauli aus Hamburg. Ein überdimensional großes Stangentranspi wurde von den »Ultra Sankt Pauli« bei dem Heimspiel gegen Borussia Möchengladbach (II) gezeigt. Beschenkt wurden die Hamburger mit einem 1:0. Das Foto enstand am 27. Oktober 2006.
Auf dem Transpi sieht man unser Motiv »Refugees Welcome«. Mehr schöne Bilder aus der Fankurve gibt es zu jedem Spiel [hier].
Ebenfalls aus der Hansestadt haben wir seit ein paar Tagen die CD der Punkband ContraReal im Sortiment. Ein bisschen rumpelig, aber charmant und mit Texten, die klar und deutlich sagen, was alles scheisse ist. ContraReal ist eine neue, verdammt gutaussehende Band am Hamburger Punkrockhimmel, jedoch mit einer Besetzung, die schon lange Jahre weiss, was vernünftige Musik ist.
Only the overthrow of capitalism and the establishment of soviet power will save them from the world of suffering, humiliations and inequality that makes the life of the working woman in the capitalist countries so hard. The “Working Woman’s Day” turns from a day of struggle for the franchise into an international day of struggle for the full and absolute liberation of women, which means a struggle for the victory of the soviets and for communism!
Seit dem Jahr 2000 gibt es den Mannheimer nun, und er hat mittlerweile sein fünftes Album veröffentlicht. Allerdings hört man ihn auch immer wieder auf diversen Releases mit Künstlern wie Irie Révoltés, Lotta C oder Nic Knatterton.
Als »Rhyme Guerilla« entstand mit anderen Künstlern (u. a. Torch) Fight the Power:
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