Red Stuff auf der Anklagebank

Mit Gelassenheit dürfte ein Angeklagter im Refugees-Welcome-Shirt seinen Prozess Mitte Februar 2009 in Stuttgart verlassen haben. Immerhin war er dort der »Mitgliedschaft in einer Terroristischen Vereinigung« angeklagt und erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe [Pressebericht].

Er habe über mehrere Jahre zum ideologischen Kern der Revolutionäre Zellen (RZ) gehört und zentrale inhaltliche Beiträge der Stadtguerilla verfasst, so das Gericht. Zwischen 1973 und 1985 verübten Revolutionäre Zellen sowie Gruppen der Frauenguerilla Rote Zora insgesamt fast 200 Brand- und Sprengstoffanschläge in der BRD [Infos zur RZ].

Die RZ verübten Anschläge gegen die rassistische Asylpolitik der BRD, Kriegslogistik sowie gegen Frauenhandel und Gentechnologie. In Berlin und Köln verteilten die RZ gefälschte Fahrkarten und selbstgedruckte Gutscheine an Obdachlose. Mehr bei: Geschichte der RZ.

Ganz klarer Fall für einen »Red Stuff der Woche«!!!


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