
Ende 2005 wurde der Rapstar Tibor Sturm (Brothers Keepers ) von sechs Nazis angegriffen. Sturm konnte sich erfolgreich gegen den Überfall zur Wehr setzen und die Nazis bekamen eine Tracht Prügel.
Gegen Tibor Sturm wurde aus diesem Grund später ein Verfahren eingeleitet und er wurde bei einem Prozess zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt. Tibor sitzt nun im Knast …
Der Filmemacher Otu Tetteh begleitete Tibor Sturm in den letzten Tagen vor Haftantritt, daraus entstanden ist ein Kurzfilm. Den Film kann man sich unter alptraum.be anschauen. Auf dieser Website sollen künftig weitere Berichte über rechtsextreme Übergriffe und Hintergrundinformationen erscheinen.
Bis Februar wird Tibor Sturm noch in der JVA Ingolstadt einsitzen. Er selbst freut sich über Post. Denn auch wenn es ihm inzwischen besser geht, hat er bis Februar 2009 noch eine harte Zeit vor sich und kann jede Unterstützung gebrauchen.
Wer möchte, kann ihm gerne schreiben:
Tibor Sturm | JVA Ingolstadt | Sebastianstr. 21 | 85049 Ingolstadt
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Die Zweite Auflage des Infoflyers der Kamapagne »Stop Thor Steinar« ist erschienen. Ab sofort gibt es diesen Flyer zu bestellen, bzw. zu kopieren und veröffentlichen. Das pdf gibt es [hier]
Old Shit. New Style.
Neonazimarke Thor Steinar Stoppen
Wer die Entwicklung der extremen Rechten in Deutschland in den letzten Jahren beobachtete, konnte den Trend nicht übersehen – immer mehr Neonazis legen den alten Skinhead- und Braunhemd-Look beiseite. Sie suchen sich neue, diskretere, modischere Kleidungsstile. Eine der Marken, die am erfolgreichsten innerhalb der deutschen Neonazi-Szene boomt, ist die Marke Thor Steinar aus Königs Wusterhausen (Brandenburg, nahe Berlin).
Diese Marke ermöglicht den extremen Rechten, sich stilvoll in hochwertiger Qualität zu kleiden, ohne auf völkische Symbolik verzichten zu müssen. Die Aussagen sind jedoch so stark codiert, dass sie nur für SzeneanhängerInnen sofort verständlich sind. Eine Konfrontation mit antifaschistisch gesinnten Menschen wird umgangen. Die Marke mit der nordisch-germanischen Runensymbolik trifft genau den Nerv der Neonazi-Szene und ihres (sub-) kulturellen Umfeldes und fand Einzug in die meisten Läden der extremen Rechten und in diverse Neonazi-Versände. Doch die Marke schaffte es auch, aus dem Szeneghetto auszubrechen und unpolitischere Käuferschichten zu erschließen. Inzwischen gibt es Thor Steinar auch in vielen Army-Stores und in manchen Sportgeschäften.
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